Saar-Hunsrück-Steig: Die Magie der Stille
Der jüngste Fernwanderweg zwischen Saarschleife und Hunsrück bietet neben ausgezeichneten Wanderwegen und spektakulären Ausblicken vor allem eines: Magische Momente der Ruhe fernab von jedem Massentourismus.
The Good Shepherd movie download buy Crime Fiction A Midsummer Nights Sex Comedy video
Wenn man die Klettergeräusche eines Eichhörnchens als ungewohnt laut empfindet, dann kann man sich über die Rücksichtslosigkeit einheimischer Nagetiere ärgern, oder sich über einen Ort freuen, an dem scheinbar alle uns gewohnten Störgeräusche fehlen. Keine Autobahn, kein Fluglärm und keine Menschenmassen – nur ein paar ruhige Wanderer und ein lautes Eichhörnchen. So ein Ort ist der Keltische Ringwall, an dem der Saar-Hunsrück-Steig oberhalb von Otzenhausen vorbeiführt. Die 2.500 Jahre alte Befestigungsanlage ist sicherlich ein landschaftlicher und kultureller Höhepunkt unseres Weges, aber beileibe nicht der einzige.
Der Ende Mai 2007 offiziell eröffnete Saar-Hunsrück-Steig erstreckt sich über insgesamt 180 Kilometer von Orscholz im Saarland bis nach Idar-Oberstein oder alternativ bis nach Trier in Rheinland-Pfalz. Es beginnt gleich mit einem Paukenschlag: Die Saarschleife bei Orscholz, wo ein harter Felsen den Fluss dazu zwingt, seine ursprüngliche Fließrichtung um rund 180 Grad zu ändern, gehört sicher zu den spektakulärsten Ausblicken deutscher Mittelgebirge. Wer den Fernwanderweg an dieser Seite beginnt, sollte sich ein wenig Zeit für dieses Naturschauspiel nehmen und für den ersten Tag nur eine kurze Etappe einplanen.
Für den gesamten Weg wird eine Einteilung in neun Etappen von Orscholz nach Idar-Oberstein, bzw. sieben Etappen von Orscholz nach Trier empfohlen. Die Tagestouren sind dann rund 15 bis 20 Kilometer lang und dauern unter Berücksichtigung der jeweiligen Wegbeschaffenheit zwischen fünf und sieben Stunden. Ein wenig Trittfestigkeit und Kondition braucht man schon auf dem Steig, aber es bleibt auch immer genug Zeit, um die abwechslungsreiche Landschaft zu genießen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Wandern ohne Hektik
Neben den bereits erwähnten Höhepunkten Saarschleife und Keltischer Ringwall sollte man auf keinen Fall die Städte Mettlach, Weißkirchen, Trier und Idar-Oberstein verpassen und auch ein wenig Zeit für die Primtalsperre, den Wildenburger Kopf und den Erbeskopf einplanen, der mit einer Höhe von 818 Metern nicht nur der höchste Punkt auf dem Saar-Hunsrück-Steig ist, sondern zugleich der höchste Berg in Rheinland-Pfalz.
Unter dem Motto „Erlebe die Vielfalt“ präsentiert sich der Saar-Hunsrück-Steig als gelungener Wanderweg durch unterschiedlichste Landschaften. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert und nicht ganz so steil wie auf dem Rheinsteig. Wer also die Magie der Stille genießen möchte, der sollte sich beeilen – bevor es alle anderen tun.
Viel Spaß beim Wandern.
Informationen: The Blues Brothers hd
Naturpark Saar-Hunsrück e.V.
Informationszentrum
Trierer Straße 51
54411 Hermeskeil
Tel.: (0 65 03) 92 14 0,
Fax: (0 65 03) 92 14 14
E-Mail: info@naturpark.org,
www.naturpark.org und
www.saar-hunsrueck-steig.de
Hunsrück-Touristik GmbH
Hunsrückhaus,
54411 Deuselbach
Tel.: (0 65 04) 95 04 60,
Fax: (o 65 04) 95 04 31
E-Mail: info@hunsruecktouristik.de,
www.hunsruecktouristik.de
